Das 3. Seminar (30.01.-03.02.17)

Zum 3. Seminar fuhr ich schon am Sonntagnachmittag, weil ich zu den Vorbereiterinnen gehörte. Wir machten Tagespläne und bereiteten alles für die Ankunft der anderen vor.

Montag stiegen wir mit dem Film "Cowspiracy" in das Thema Ernährung ein (ein sehr empfehlenswerter Film übrigens). Danach machten wir ein Spiel über virtuelles Wasser. Das ist das Wasser, was für die Produktion eines Lebensmittels benötigt wird. Bei einem Stück Hähnchen-Fleisch ist es das Wasser, welches für das Getreide benötigt wird und außerdem das Wasser, das die Hühner trinken.

Am Nachmittag beschäftigten wir uns intensiv mit Palmöl. In welchen Produkten es überhaupt enthalten ist und wie es angebaut wird, waren nur einige Fragen. Abschließend diskutierten wir über das Thema aus verschiedenen Perspektiven.

 

Dienstags war der Tag, den ich zusammen mit der FÖJ-lerin von der Forschungswerkstatt organisiert hatte. Zuerst beschäftigten wir uns mit den verschieden Bio-Siegeln, dazu hatten wir die Richtlinien gelesen und sie in kurzen Texten zusammengefasst. Jede Gruppe sollte danach ihr Bio-Siegel vor den anderen vorstellen. Nach einer kurzen Pause bekam jede Gruppe einen Jahreszeiten-Kalender und sie sollte bestimmtes Obst und Gemüse einordnen. So entstand der Saisonkalender, den sie ausgedruckt bekamen, um ihn bei sich zu Hause aufzuhängen konnten.

Am Nachmittag fuhren wir zum Ringstedtenhof, einem Bio-Bauernhof. Dort bekamen wir eine Führung über den Hof und hörten viel über die Unterschiede zwischen bio und konventionell und was genau das bedeutet. Im Anschluss konnten wir während einem warmen Tee noch unsere Fragen loswerden. 
Abends konnte man in dem Tagesraum einen Film zusammen schauen.

 

Am Mittwoch ging es um die verschieden Ernährungsformen. Dabei schauten wir uns zuerst alle grob an und dann wurde besonders der Veganismus behandelt.

Abends machten wir selbst gemachten Tee aus getrockneten Orangen, Zitronen und Apfelschalen, Zimt, Sternanis und Ingwer. Parallel stellten wir auch Badekugeln her. 

 

Donnerstags ging es um die Wegwerfgesellschaft. Dazu schauten wir uns an, wie lange Lebensmittel halten und wie man sie am Besten lagert. Am Nachmittag befassten wir uns mit Bioplastik, was zwar mit dem richtigen Grundgedanken erfunden, allerdings nicht besser als Plastik ist, da es sich erst bei 60 Grad zersetzt.

Als Abendprogramm bemalten wir Jutebeutel und batikten T-Shirts.

 

Freitags wurde nochmal zusammenfassend über die Woche gesprochen, was wir gelernt haben und welche Tipps wir in Zukunft gebrauchen werden und dann stand das große Putzen an.

Sonntags wurde die Ausstellung im Botanischen Garten eröffnet. 

Dazu hielt der Naturschutzreferent einen Vortrag zum Thema Wildbienen und im Anschluss konnten die Besucher Kaffee und Kuchen zu sich nehmen und danach im Rundgang die restliche Ausstellung anschauen.

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