Moin Moin!

Schön, dass du auf diesen Blog geklickt hast, um dir anzuschauen, wie mein FÖJ hier im Heimatbund (SHHB) so abläuft.


Die ersten Wochen

 

So, dann versuche ich mal einen Blogeintrag zu schreiben, mal sehen ob das klappt, In den letzten zweieinhalb Wochen war nämlich schon eine Menge los.

 

Zunächst einmal hatte das Naturforschercamp gleich in meiner ersten vollen Woche stattgefunden, mit anderen FÖJlern aus der Umgebung wurde ein Vernetzungstreffen veranstaltet und anschließend die Fledermaussafari geplant, ich habe mich das erste Mal mit Christine Gerlach getroffen um die groben Daten und Pläne für Kindergruppe Mönkeberg zu besprechen. Zudem hatte ich letze Woche ein Seminar zum Thema "Natur im Siedlungsraum" und war als Vertretung bei einem Vorbereitungstreffen zu den Tagen der Vielfalt, an denen Ich selber vermutlich nicht teilnehmen werde, weil ich dann das erste Mal meine Kindergruppe betreuen werde.

Also zusammen gefasst, es ist einfach schon so viel los gewesen, dass ich noch gar nicht dazu gekommen bin meinen ersten Blogeintrag zu schreiben.

Viel werde ich hier zu der ersten Woche noch nicht schreiben, vielleicht schaffe ich das ja in einem der nächsten Einträge. Generell war sie zwar teilweise sehr anstrengend, aber es hat echt Spaß gemacht und jetzt kenne ich mich im Knik-hus (Dort hatte das Forschercamp, die Fledermaussafari und das Vernetzungstreffen stattgefunden) fast besser aus als in meinem Büro XD

Das Seminar letze Woche war inhaltlich zwar eher an Kommunen gerichtet und nicht an den einzelnen Bürger, also eher "wie gestalte ich eine Stadt ökologisch, was für Probleme können auftreten" als "wie gestalte ich meinen Garten ökologisch". Aber es wurden auch einige Punkte angebracht an die ich persönlich vorher gar nicht gedacht habe, wie zum Beispiel, dass man verschiedenen Baumarten pflanzen sollte, da viele Baumkrankheiten auf bestimmte Arten spezialisiert sind und so beim einem möglichen großflächigem Befall nicht alle Bäume absterben. 

Auch war es interessant zu sehen, welche verschiedene Stellungen und wie viele Meinungsunterschiede es zu diesem Thema gibt.

Das Vorbereitungstreffen für die Tage der Vielfalt lief recht unspektakulär, es wurde halt einiges organisatorisches geklärt, wie zum Beispiel welcher Vertreter am welchen Tag wo steht, wann man auf- und abbauen soll, halt so etwas. Das aufregendste war die kleine Vorstellungsrunde, bei der jeder kurz sagen sollten, wer von welchem Verein ist und wann dieser bei den Tagen der Vielfalt ist und was er dort machen wird. Immerhin wusste ich meinen Namen und wen ich vertrete.

 

So, dass war es erstmal für meinen ersten Eintrag, hoffentlich war er interessant und ich kann bald wieder etwas schreiben.

Bis dann

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Mein letzter Blogeintrag

So schnell ist ein Jahr rum, unglaublich.

 

Ende Juni war ich noch auf dem Kräutertag und ich hatte mein Abschlussseminar auf Sylt. Anfang Juli hatte ich zwei Wochen Urlaub und nun sind meine letzten zwei Wochen als FÖJler. Viel steht nicht mehr an, ich muss die letzten Sachen zu Ende bringen (zB neue Einsatzstellenbroschüre schreiben, Jahresbericht der Kindergruppe schreiben, die Mülleimer in Mönkeberg platzieren, organisatorisches machen) und dann ist es auch schon vorbei. Ich gehe auf jeden Fall mit der Einstellung raus, das ich mich richtig entschieden habe. Ich habe viel für mich und über mich gelernt, mein ökologisches Bewusstsein gestärkt und neue Perspektiven entdeckt. Meine nächste Hürde wird wohl das duale Studium Sozialpädagogik und Management in Hamburg sein. Ich freue mich drauf.

 

Da ich ein Jahresbericht schreiben musste, verlinke ich unten die Datei und spare mir somit einen langen Blogeintrag. In dem Jahresbericht steht noch einmal drin was ich das Jahr über gemacht habe und wie das Jahr für mich war. 

 

DANKE UND TSCHÜSS! :)))

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Ende Mai und Anfang Juni

Da bin ich wieder. Ich merke sehr stark wie gründlich ich anfangs den Blog führen konnte und wie unregelmäßig ich ihn jetzt führe, aber gerade Ende Mai und Anfang Juni boten mir nicht wirklich viel Zeit.

 

Diese Zeit widmete ich nämlich vollkommen meinen beiden Projekten: die Mülleimergestaltung und dem Picknick ohne Plastik. Und das war letztendlich viel mehr Arbeit als ich vorher dachte. 

 

Thema Mülleimer: ich hatte wirklich super große Sorgen gehabt darüber, wie die Mülleimer letztendlich aussehen werden. Das Projekt hat nämlich schon seine Kosten gehabt und deswegen hab ich die Sache so ernst genommen, jedoch blieb mir mein Kopf nicht fern der mir ständig sagte, ich sei kein Künstler :D  Naja, nach unendlich vielen Besorgungen und Überlegungen standen wir dann mit den Kindern da. Gekauft hatten wir Lack, laut dem Herausgeber wasserfest, Sticker, laut dem Herausgeber Wasserfest, und noch andere Sticker von einer anderen Firma, laut dem Herausgeber wasserfest. War denn letztendlich alles wasserfest? JA! Das war nämlich meine zweitgrößte Sorge, doch die Mülleimer haben nach deren Gestaltung schon mehrere Unwetter reibungslos überstanden. Meine größte Sorge waren dann die Mülleimer. An dem Tag wo wir erst die Skizzen mit den Kindern machten, dachte ich anfangs "Verdammt das wird nichts", doch nach paar kleinen Einstiegshilfen hatten die Kids super Ideen und zeichneten sie auf ihre Blöcke. Am Ende des Tages hatten wir schöne verschiedene Ideen gesammelt und alles war top. Meine einzige Sorge war dann nur noch, ob morgen mit Pinsel und Lack genauso alles gut laufen wird. So ging es dann einen Tag später bis in den späten Nachmittag hinein an die Bemalung und das ist das Ergebnis: 

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Der Mai - bis jetzt

Der Mai begann mit dem Bienenbotschafterseminar in Flintbek. Ich diente nur als eine kleine Hilfe für den Aufbau und den Abbau und durfte ansonsten an dem Seminar teilnehmen. Angefangen mit echt interessanten Vorträgen, von denen ich eine Menge lernen konnte, ging es weiter mit meinen Freunden, den Brummhummeln, die dann von allen gebastelt worden. Außerdem gab es noch einen kleinen Programmpunkt der draußen stattfand. 

 

Zwei Tage später ging es dann für mich langer Zeit wieder ins knik-hus in Schwentinental. Dort fand eine Handysortierparty stand, an der ich das letzte Mal leider nicht teilnehmen konnte. Wir sortierten verschiedene Arten von Handys (z.B. Smartphones, alte Handys, zugeschweifte Handys) und entfernten, wenn möglich, die Handys von ihrem Akku. Mit nur unter 10 Leuten schafften wir in ein paar Stunden sehr viele Kartons. 

 

Einen Tag später hatte ich dann meine Kindergruppe für die ich diesmal zum Glück kaum was planen musste, weil es sonst zeitlich echt knapp gewesen wäre. Denn: wir sammelten nur Müll. Dazu hatten wir Handschuhe und reichten uns immer eine Greifzange hinterher. Den Müll sammelten wir größtenteils am Strand. Mit nur fünf Kindern schafften wir in einer Stunde drei Säcke zu füllen und außerdem fanden die Kinder eine Tüte mit zwei paar Schuhen. Am Ende entsorgten wir den Müll. Am meisten gefunden haben wir *Trommelwirbel* : Natürlich Zigaretten!

 

Und einen weiteren Tag später ging es dann zu der Jahreshauptversammlung des Schlewig-Holsteinischen Heimatbunds. 

 

Zwei Tage darauf am Montag ging es dann an eine größere Planung der Veranstaltung "Picknick ohne Plastik". Jetziger Stand: schon zwei Sponsoren sicher, weitere folgen, um Bänke und gemähten Rasen wird sich gekümmert, Flyer und Plakat fast fertig, Gemeinde Mönkeberg ist informiert, Kinder auch, Programm steht fest. 

 

Nochmals zwei Tage später ging es dann für mich nach Neumünster zum Landfrauentag. So viel Besuch wie an dem Tag hatte ich beim Bienenstand noch nie gesehen. In den zwei Stunden wo alle durch die Hallen gegangen sind und sich die Stände angeschaut haben hatte ich keine 15 Sekunden Redepause. Es war sehr erfolgreich und es hat sehr viel Spaß gemacht.

 

Neben den ganzen größeren Tätigkeiten war ich auch zwischendurch Mal im Büro, hab paar Kleinigkeiten erledigt. Nächste Hürden im Büro: Jahresbericht FÖJ, Jahresbericht Kindergruppe und eine neue Einsatzstellenbroschüre. 

 

Zum Thema Mülleimer sind wir auch schon fast fertig mit der Organisation, die Mülleimer können in zwei Wochen gestaltet werden. Hilfe bekommen wir von  einer Comiczeichnerin die netterweise ein kleines Comic malt, das wir dann in Form von wasserfesten Stickern mit auf den Mülleimer kleben. 

 

 

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Veranstaltung Citti-Park Kiel

Vom 25.04. bis zum 28.04. fanden im Citti-Park Kiel die Naturschutztage statt, wo auch der Schleswig-Holsteinische Heimatbund einen Stand hatte. 

 

Ich selbst war am Aufbau beteiligt und an allen vier Tagen mal mehr und mal weniger anwesend. 

 

Was wir ausgestellt haben und wie der Stand aussah kann man unten bei den Bildern sehen.

 

Positiv war auf jeden Fall der Fakt  dass schon am ersten Tag wo weniger los war als an den anderen Tagen mehr Besuch herrschte als an allen anderen Tagen bei den Naturschutztagen bei der Audimax.

 

Am meisten los war dann am verkaufsoffenen Sonntag. Zwar gab es Phasen wo fast kaum jemand am Stand war, besonders morgens (kein Wunder, die Meisten sind ja auch zum Shoppen dort), jedoch war ich trotzdem positiv überrascht wie viele sich die Bienenflyer mitgenommen haben. Mir sind an den Tagen viele Menschen begegnet die immer folgende Fragen gestellt haben: "Wie baue ich eine Nisthilfe?" oder "Was für Blumen eignen sich für Bienen?". Auch gab es zwischendurch sehr nette, teils auch längere Gespräche, unter anderem auch mit einem jungen Erwachsenen meines Alters, mit dem ich über eine halbe Stunde über das Thema Bienen, Klimawandel und den Einsatz von Jugendlichen im Umweltbereich sprach.

 

Eher negativ würde ich den Stand an sich bewerten. Zwar haben wir beim Aufbau das Beste gemacht was ging, jedoch ist vor allem im Vergleich zu den anderen Ständen aufgefallen, dass unser Stand nichts großartiges hatte, was Aufmerksamkeit erregt oder durch eine schöne Gestaltung gepunktet hat. Vielleicht beim nächsten Mal doch alle im Bienenkostüm? ;-) Jedoch muss ich dazu auch sagen, dass an anderen Ständen trotzdem nicht mehr los war (außer bei den Jägern) als bei uns. 

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Ich bin wieder zurück!

Morgen habe ich meine Weisheitszahn OP (hoffentlich liest das der Zukunfstmauricio gerade und es ist alles gut gelaufen)

 

Das stand bei meinem letzten Blogeintrag der schon einen Monat her ist. Und ja, Zukunftsmauricio liest das gerade und es ist alles gut gelaufen. 

 

Nach meiner OP hatte ich dann die Kindergruppe (Blog dazu ist online) und mein Segelseminar (auch dieser Blog ist online). Ab morgen geht es dann für vier Tage in den Citti Park und dann kommt ein Mai voller Termine und auch der Juni ist schon gut gefüllt. 

 

Bis bald.

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Das vierte Seminar auf der Petrine

Die Vorbereitung

 

Monatelang habe ich mich auf dieses Seminar gefreut. "Das wird der Hammer" dachte ich mir ständig- Doch als wirklich nur noch ein paar Tage zwischen mir und dem Segelseminar lagen, bekam ich Angst. "Was, wenn ich seekrank bin?", "Verdammt, ich habe doch Platzangst" bis hin zu "Okay, jetzt habe ich irgendwie doch keinen Bock mehr". Naja, als dann nur noch paar Tage Zeit war las ich dann mal die Packliste und ich stellte fest, ich sollte nicht immer alles auf den letzten Drücker machen. Dinge wie Schlafsack oder Regenhose sind nicht bei mir aufzufinden und für einen Einkauf war es schon zu spät. Lustigerweise war ich einen Tag vor dem Seminar auf einer Hausparty von meinem besten Freund, der mir von seinem Dachboden einen Schlafsack brachte und mir auslieh, nur weil ich bei einer Bierchenplauderei auf das Thema kam, dass ich morgen auf meinem Segelseminar bin und unvorbereitet bin. Wieso ich euch das alles erzähle? Kommt noch.

 

Tag 1 - 6. April 2019

 

Mit guter Laune packte ich meinen Koffer, meinen Rucksack und machte mich um 13 Uhr auf dem Weg zum Kieler Hauptbahnhof. Plötzlich eine WhatsApp Nachricht von Michaele, dem Flüchtling aus Eritrea mit dem ich zusammen anreisen wollte. "Wie gehts dir?" fragte er mich. Verwundert darüber, dass er mich das fragt da ich ihn ja gleich sehe, schrieb ich "Gut, danke, und dir? Wieso fragst du, wir sehen uns doch gleich?". Ich war nicht umsonst verwundert. Denn er fragte mich danach wann ich da bin. Ganz entspannt meinte ich "Um 13:43", bis mir sofort beim Schreiben auffiel:"Verdammt, war es nicht 12:43 Uhr?". Und natürlich war es 12:43 Uhr. Ich bin sonst immer so pünktlich, strukturiert und perfektionistisch, aber was da los war weiß ich auch nicht. Da die Reise nach Stralsund, wo die Petrine war, eine sehr lange Fahrt ist und die Hinreise genaustens vom Vorbereiterteam geplant wurde, kamen wir auch sehr zu spät. Aber halb so schlimm. hab direkt bescheid gegeben und die Petrine sollte eh erst einen Tag später losschwimmen. Aber nochmal auf das Thema Hinreise zurück: es war anstregend. Normalerweise mag ich lange Busfahrten oder lange Zugfahrten, aber fünf Stunden fahrt von Kiel nach Lübeck, dann von Lübeck nach Bad Kleinen, von Bad Kleinen nach Rostock und dann von Rostock nach Stralsund, da war das Umsteigen mit schwerem Koffer echt anstrengend. Vor allem weil man immer den Druck hatte bloß den Anschlusszug zu bekommen, weil man, wenn man ihn verpassen würde, durch diese blöde Verbindung dann erst nachts oder am nächsten Morgen angekommen wäre.

Um 20 Uhr angekommen, verpasste ich die Einführung und das Kennenlernen, konnte aber noch bei kleinen Spielchen mitmachen und die Leute kennen lernen. Bis auf zwei Personen meiner Seminargruppe und zwei, drei Personen die ich vom sehen kannte, kannte ich niemanden. Abends ging es dann in die Kabinen (ich hatte ziemlich Glück, konnte mir eine Dreierkabine zu zweit teilen) und ans Abendbrot. Meine ersten Gedanken waren "Oh mein Gott ist das Segelschiff klein". "Es ist zwar klein aber dennoch habe ich keine Platzangst, cool" und "Coole Truppe, ich freue mich".

 

Tag 2 - 7. April 2019

 

Großes Geschäft möglichst nur an Land. Als ich das gehört habe ist mir die gute Laune vergangen. Auch duschen war etwas, was man lieber an Land tat, wenn man sich die kleine Dusche an Bord mal anschaute. Hat auch niemand dort geduscht in den sechs Tagen. Trotz dieser Nachricht ging es dann direkt los, erst mit Motor ging es aus Stralsund raus und wenig später dann auch ans Segeln. Und das Segeln war echt anstregender als ich dachte. Vor allem hab ich mir das Großsegel ausgesucht, was am anstregendsten war zum Hochziehen. Aber trotz Anstrengung und dem Fakt, dass ich unglaublich schlecht im Knoten lernen bin, war diese Action grandios. Und schon am ersten Tag, als wir im offenen Meer segelten und ich in der Sonne lag, merkte ich, wie wohl und frei man sich fühlt. Ich kann schon mal jetzt sagen, dass ich nicht großartig etwas über das Programm der Vorbereiter sagen werde, weil ich es chronologisch nicht mehr einordnen kann. Aber was ich sagen kann ist, dass die Vorbereiter einen super Job geleistet haben und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt haben, bei dem sie auch flexibel agieren konnten. Am ersten Abend landeten wir dann am Hafen in Lauterbauch (Auf Rügen). Das coolste und spannendste war auch immer diese Flexibilität jeden Tag, weil wir immer anhand der Windrichtungen spontan entscheiden mussten wo wir am Ende landen wollen und man immer aufgeregt war, wo es als nächstes hingeht.

 

Tag 3 - 8. April 2019

 

In Lauterbach machten wir einen längeren, sehr schönen Spaziergang an Strand, Land und Wald. Bilder dazu gibt es ganz unten. Abends ging es dann nach Kröslin und es bestand das erste mal die Hoffnung, das es doch bitte Duschen geben soll dort. Aber gab es nicht. Aber was ich schon sagen kann: das mit dem Duschen war völlig okay. Es klingt eklig und ungewohnt wenn man sagt, man habe innerhalb einer Woche nur einmal geduscht, aber da einem jeden Tag 24 Stunden lang kalt war und man nicht mal einen Mikroliter geschwitzt hat, hat man auch nicht gestunken. Oder alle an Bord haben gestunken und niemand hat es gemerkt. Wie dem auch sei, das schlimmste für mich war die Kälte. Nachts mit Jacke, Mütze, Schal und Schlafsack zu schlafen und trotzdem zu frieren ist nicht so meins gewesen. Und da habe ich es bereut, dass ich viel zu spät angefangen habe was zu organisieren. Da ist man einmal als organisierter Mensch unorganisiert.. Großer Dank an meinen besten Freund, ohne ihn wären mir wahrscheinlich Eiszapfen gewachsen bei Nacht. Trotzdem muss ich sagen, dass das ein dünner Schlafsack war der für solch ein Segelseminar definitiv nicht warm gehalten hat. Hätte ich mir früher Gedanken gemacht und mir einen guten Schlafsack gekauft, wäre es deutlich angenehmer gewesen.

 

Tag 4 - 9. April 2019

 

Morgens in Kröslin sammelten wir am Strand Müll. Und es war schockierend. Mir war klar dass Müll am Strand ein riesen Problem ist, deshalb beschäftige ich mich auch so viel damit, aber was ich an dem Tag gelernt hab war schockierend. Wieso? Naja, Kröslin war sehr sehr abgelegen auf einer Insel. Dort ist wahrscheinlich auch zu Sommerzeiten nicht viel los. Der Strand war auch wirklich sehr klein. 500 Meter waren das vielleicht. Und was wir dort mit 20 Leuten innerhalb 2 Stunden gefunden haben war grausam. Ich kann leider keine Zahlen mehr aus dem Kopf nennen, aber ich glaube wenn man alles zusammen rechnet kommt man auf fast 1.000 Müllobjekten. Alleine Zigaretten lagen da schon 100. Auch eine Windel haben wir gefunden. Da fragt man sich dann, wie es an größeren Stränden aussieht, wo tausend mal mehr los ist...

Von Kröslin ging es dann nach Kronshagen, wo alle zum ersten mal duschen waren und abends mit bester Laune schlafen gingen. Vor dem schlafen gehen waren zwei Jungs und ich auch noch bei einem Lebensmittelladen, der paar km vom Segelschiff entfernt war. Und jetzt was erstaunliches: ich wurde nicht seekrank. Selbst an einem Tag, wo es stürmisch war und wir auf den Wellen gleiteten wie verrückt, wurde ich nicht seekrank. Doch als ich dann den Lebensmittelladen betritt, und ich in engen Gängen entlang ging und das Wackeln mir anscheinend echt fehlte, wurde den anderen beiden und mir echt schlecht.. Einer musste sogar sofort wieder raus an die frische Luft.

 

Tag 5 - 10. April 2019

 

Heute ging es nach einer netten Diskussionsrunde zum Thema Plastiktüten wieder Richtung Stralsund. Die Besonderheit heute: wir ankerten kurz vor Stralsund mitten im Wasser und schliefen auch dort. Einmalig. Einmalig war übrigens auch das Essen! Neben dem Fakt, dass netterweise an zwei Tagen für mich extra gekocht wurde, weil ich keine Hülsenfrüchte vertrage, gab es Nudeln mit selbstgemachter Pesto, leckeren Eintopf, Kartoffeln mit Spinat und sehr leckeres Frühstück mit mehr Brotauswahl als auf den letzten Seminaren. Und mein Highlight: veganes Mett. Ich gebe zu, ich liebe Mett. Ich esse zwar nicht oft Fleisch, aber gerade sowas (eigentlich ekliges) wie Mett gehört zu meinen Lieblingsdingen die ich auf Brot/Brötchen esse. Und dieses Seminar hat mir gezeigt, wie gut man veganen Mett machen kann. Reiswaffeln zerbröseln, bisschen Wasser rein, Tomatenmark, Zwiebeln, bisschen würzen und fertig! Klingt erst nicht so lecker, aber glaubt mir, ist es. Hab es direkt einen Tag nach dem Seminar ausprobiert und meiner Familie gegeben, die große Fleischesser sind und das erst gar nicht mal probieren wollten. Aber sie waren begeistert. 

 

Tag 6 - 11. April 2019

 

Viel geschah heute nicht. Wir fuhren bis nach Stralsund, räumten auf und verabschiedeten uns und dann ging es auf eine lange Rückreise.

 

Fazit

 

Contra -> Ultra kalt, super schlecht geschlafen // ungewohnte, für mich schlechte Toiletten und Duschsituation // nicht optimale Häfen für Toiletten, Lebensmittelläden // mir war die Stimmung beim Segeln manchmal zu unentspannt, zu streng // Hab meine ganzen Freunde von den davorigen Seminaren echt doll vermisst

 

Pro -> supercoole Leute kennengelernt mit denen ich mich auch privat treffen werde bald // Netter Skipper, nette Teamer // Super vorbereitetes Programm // Action beim Segeln // Momente der Ruhe auf offener See (Als ich da mit zwei Leuten lag und wir dabei Indiemusik gehört haben. das war eines der schönsten Momente)  // Sehr leckeres Essen // viel gelernt 

 

Pro und Contra sind gleichauf, ich würde mal so sagen: für einmal eine sehr interessante Erfahrung, die ich aber wirklich bei einmal lassen werde.

 

SORRY BEI RECHTSCHREIBFEHLERN, ABER KEINE ZEIT ZUM KORRIGIEREN!!!

 

Hier noch ein paar Bilder: 

 

 

 

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Kindergruppe Mönkeberg - Insektenhotel/Kartoffel planzen

Was passiert wenn Ferien sind? Richtig, es kommen nur zwei von neun Kindern. Bisschen schade war es, da Dirk (VIELEN DANK NOCHMAL!) echt viel Vorarbeit geleistet hat. Aber zum Glück können wir sagen, dass das Insektenhotel keine einmalige Sache ist und ein weiterlaufendes Projekt sein wird. 

 

Wie dem auch sei pflanzten wir zusammen mit den beiden Kindern Kartoffeln und befüllten das schöne Insektenhotel mit verschiedenen Materialien. Hier ein Bild vom 5-Sterne Insektenhotel:

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